📅 23 Januar 2026


📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN

📖 Tägliches Bibellesen


👑 2.Samuel 15 – Der gestohlene Thron

✨ Absaloms Aufstieg, Davids Tränen und das Vertrauen auf Gottes Willen


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📍 Einleitung

In Kapitel 15 sehen wir, wie ein Sohn das Herz des Volkes stiehlt – und ein König alles verliert, was ihm äußerlich Sicherheit gab. Doch in der dunkelsten Stunde zeigt sich, wo Davids wahre Stärke liegt: nicht im Thron, sondern im Vertrauen auf Gott.

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🧵 Kommentar 

Absalom ist zurück in Jerusalem, schön, charismatisch, klug – und voller Ehrgeiz. Er baut sich eine königliche Fassade: Wagen, Pferde, Leibwächter. Doch wichtiger ist seine Strategie. Jeden Morgen steht er am Stadttor, wo Menschen auf Recht warten. Er hört ihnen zu, schmeichelt ihnen, gibt ihnen das Gefühl, verstanden zu werden – und flüstert ihnen ein: „Beim König hört euch niemand.“

So beginnt der Verrat nicht mit Waffen, sondern mit Worten. Absalom „stiehlt die Herzen Israels“. Er verspricht Gerechtigkeit – aber sucht Macht.

Dann kommt der religiöse Vorwand. Absalom bittet David um Erlaubnis, ein Gelübde in Hebron zu erfüllen. David, ahnungslos, lässt ihn gehen. Doch in Hebron lässt Absalom ausrufen: „Absalom ist König!“ Der Aufstand beginnt. Selbst Ahithophel, Davids weisester Ratgeber, läuft zu ihm über.

Die Nachricht trifft David wie ein Schlag: „Das Herz Israels folgt Absalom.“
David weiß: Jerusalem würde in Blut untergehen, wenn er bleibt. Er flieht. Nicht aus Feigheit – sondern um das Volk zu schützen.

Während er geht, schließen sich ihm Fremde, Krieger, Diener und sogar Kinder an. Einer von ihnen ist Itthai aus Gath, ein Ausländer. David will ihn nicht mitziehen lassen. Doch Itthai antwortet mit tiefer Treue:
„Wo mein Herr, der König, ist – da will auch ich sein, ob zum Leben oder zum Tod.“

Als die Priester die Bundeslade bringen, sagt David etwas Erstaunliches:
Er schickt sie zurück.
Er benutzt Gott nicht als Talisman.
Er sagt: „Wenn ich Gnade finde, wird Gott mich zurückbringen. Wenn nicht – so geschehe sein Wille.“

Barfuß, weinend, mit verhülltem Haupt steigt David den Ölberg hinauf. Ein gebrochener König – aber ein demütiger Mann.

Als er hört, dass Ahithophel, sein engster Berater, ihn verraten hat, betet David nur:
„Herr, mache seinen Rat zur Narrheit.“

Und Gott antwortet – indem er Husai schickt, einen Freund, der sich als Absaloms Diener ausgibt, um den Verrat von innen heraus zu untergraben.

Der Krieg beginnt – aber nicht mit Schwertern. Er beginnt mit Herzen, Loyalität und Vertrauen.

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🧺 Zusammenfassung

Absalom gewinnt durch Täuschung das Volk und erhebt sich zum König. David flieht, um Jerusalem zu bewahren. In der Not vertraut er sich Gott an – nicht Macht, nicht Symbolen, sondern dem Willen des Herrn.

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🔦 Botschaft für uns heute

Man kann Herzen gewinnen – und doch Gott verlieren.
Man kann alles verlieren – und doch Gott behalten.

Wahre Sicherheit liegt nicht in Kontrolle, sondern im Vertrauen: „Herr, tu mit mir, was dir gefällt.“

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📝 Gedankenimpuls

• Wo suche ich Sicherheit – in Position, Anerkennung oder in Gott?
• Habe ich wie David den Mut, loszulassen, was mir wichtig ist, und Gott das Urteil zu überlassen?
• Wem folge ich – dem Charisma oder der Wahrheit?

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📆 18 – 24 Jänner 2026


📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN

📖 Wöchentliches Lesen der Geist der Prophezeiung


📘 Ellen White | Patriarchen und Propheten

🔥 Kap. 58: Die Prophetenschulen

✨ Göttliche Bildung für Herz, Verstand und Charakter – Erziehung mit ewigem Ziel


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📘 Blog 6

Natur als Lehrmeister – Gottes Handschrift im Geschaffenen

Erziehung durch das Schauen – wie Gottes Welt den Glauben lehrt


📍 Einleitung

Neben der Bibel war die Natur das zweite große Lehrbuch. Wer aufmerksam hinsieht, entdeckt Gottes Handschrift in jedem Grashalm.

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🧵 Kommentar

Die Prophetenschulen lehrten, Gott in der Natur zu erkennen. Der Schöpfer hatte auch hier seine Handschrift hinterlassen. Jesus selbst benutzte die Natur – Bäume, Vögel, Licht, Erde – um tiefste geistliche Wahrheiten zu lehren. Die Schüler lernten, im Sichtbaren das Unsichtbare zu erkennen, im Alltäglichen das Ewige.

Diese Erkenntnis formte ein ehrfürchtiges, dankbares Herz – ein Herz, das nicht konsumiert, sondern anbetet.

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🧺 Zusammenfassung

Natur war Lernfeld für Gottes Wirken – sichtbar, lebendig, lehrreich.

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🔦 Botschaft für uns heute

Wer Gottes Schöpfung sieht und achtet, wird stille, dankbar und empfänglich für sein Wort.

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📝 Gedankenimpuls

Wann habe ich das letzte Mal Gottes Stimme im Wind, in der Blume oder im Sternenhimmel gehört?

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*Sursa: Christliche Ressourcen

📜GLAUBE SEINEN PROPHETEN | 23.01.2026 | 👑 2.Samuel Kap.15 – Der gestohlene Thron

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