Bibelgeschichten zum Staunen
Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder
1. Könige Kapitel 20 – Gott hilft trotz allem
Wenn der König nicht stark ist – aber Gott eingreift
Einleitung
Manchmal denken wir:
„Wenn jemand Gott oft ignoriert, hilft Gott ihm bestimmt nicht mehr.“
Aber Gott ist nicht wie wir Menschen.
Er gibt Chancen – auch dann, wenn jemand viel falsch gemacht hat.
In dieser Geschichte sehen wir:
Gott greift ein, damit sein Volk weiß, dass ER der Herr ist.
Nicht, weil der König besonders gut ist.
Sondern weil Gott gnädig und mächtig ist.
Die biblische Geschichte
In Israel herrschte König Ahab.
Er war kein guter König.
Er hörte nicht auf Gott –
und diente oft anderen Göttern.
Eines Tages kam ein Feind.
Ein sehr mächtiger Feind:
Ben-Hadad, der König von Syrien.
Er hatte 32 andere Könige bei sich – mit Pferden und Wagen.
Eine gewaltige Armee.
Ben-Hadad schickte eine Nachricht an Ahab:
„Gib mir dein Silber und Gold.
Und deine besten Frauen und Kinder – die gehören jetzt mir.“
Ahab antwortete:
„Gut, mein Herr, ich werde tun, was du verlangst.“
Aber Ben-Hadad wollte noch mehr:
Er schickte seine Männer los,
um in allen Häusern zu suchen –
und einfach alles mitzunehmen, was ihnen gefiel.
Das war zu viel.
Ahab fragte seine Berater –
und die sagten:
„Du darfst dich nicht so behandeln lassen.“
Also antwortete Ahab diesmal:
„Nein! So weit gehe ich nicht.“
Ben-Hadad wurde wütend.
Er verspottete Israel:
„Ich werde Samaria (die Hauptstadt) so zerstören,
dass kein Staub davon übrig bleibt!“
Die Überraschung: Ein Prophet spricht
Plötzlich kam ein Prophet Gottes zu Ahab.
Er sagte:
„Gott spricht:
Du siehst diese riesige Armee?
Heute wirst du sie besiegen –
damit du erkennst, dass ich der Herr bin!“
Ahab fragte:
„Wer soll den Kampf beginnen?“
Und der Prophet sagte:
„Du sollst beginnen.“
Ahab war überrascht –
aber er gehorchte.
Er stellte nur 232 junge Männer auf –
und dann noch 7.000 weitere Soldaten.
Das war wenig gegen die riesige syrische Armee!
Aber sie griffen an.
Und Gott schenkte den Sieg!
Ben-Hadad floh auf einem Pferd und rettete sich gerade noch.
Zweiter Versuch der Syrer
Doch Ben-Hadad gab nicht auf.
Seine Berater sagten:
„Die Götter Israels sind Berggötter.
Wenn wir auf der Ebene kämpfen, werden wir gewinnen!“
Also griff er im nächsten Jahr noch einmal an –
mit einer neuen, großen Armee.
Wieder kam ein Prophet zu Ahab und sagte:
„Weil sie sagen, ich sei nur ein Berggott,
werde ich euch noch einmal den Sieg schenken –
damit ihr erkennt:
Ich bin der Herr – überall!“
Und so geschah es.
Israel besiegte auch diesmal die Syrer.
Zusammenfassung
König Ahab war kein treuer Diener Gottes.
Aber Gott zeigte trotzdem zweimal seine Macht –
damit alle sehen:
Der Herr ist Gott – nicht nur auf Bergen, sondern überall.
Selbst mit wenigen Soldaten
kann Gott einen großen Sieg schenken –
wenn er es will.
Botschaft für Kinder heute
Gott ist größer als jede Gefahr.
Er hilft nicht nur den perfekten Menschen –
sondern denen, die bereit sind, auf ihn zu hören.
Auch wenn du schwach bist,
oder andere stärker scheinen:
Gott kann durch dich wirken.
Und manchmal tut er das gerade dann,
wenn niemand mehr damit rechnet.
Gedankenimpuls
Vertraust du Gott auch dann, wenn die Umstände schwierig sind?
Hast du schon einmal erlebt, dass Gott dir geholfen hat – sogar wenn du Fehler gemacht hast?
Was bedeutet es für dich, dass Gott überall der Herr ist – nicht nur in der Kirche?
Einladung zu 1. Könige Kapitel 21
Wenn ein König mehr will, als ihm gehört
Manche Menschen sind nie zufrieden.
Sie haben schon viel – aber wollen immer mehr.
In dieser Geschichte sehen wir,
wie Gier und Macht zu etwas Schlimmem führen.
König Ahab will einen Weinberg.
Aber er gehört Naboth – und der sagt freundlich Nein.
Was nun?
In Kapitel 21 geht es um Ungerechtigkeit, Betrug –
aber auch um Gottes Gerechtigkeit.
Denn Gott sieht alles. Auch das, was im Verborgenen geschieht.
Teaser für Kapitel 21
König Ahab entdeckt einen schönen Weinberg.
Er liegt direkt neben seinem Palast.
Er will ihn unbedingt haben!
Doch Naboth, dem der Weinberg gehört, sagt:
„Nein, mein König. Das ist das Erbe meiner Familie.“
Ahab wird traurig – und legt sich schmollend ins Bett.
Da kommt Königin Isebel ins Spiel.
Und was sie plant, ist richtig böse …
Aber Gott lässt sich nicht täuschen.
Er schickt seinen Propheten Elia –
und spricht ein klares Urteil über das Unrecht.
Ein spannendes Kapitel über Gier, Schuld und Gerechtigkeit.
*Sursa: Christliche Ressourcen
