🤩 Bibelgeschichten zum Staunen

Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder


⚔ 1.Samuel Kapitel 31 – Das traurige Ende von König Saul

🏹 Wenn man Gottes Stimme verliert


🌅 Einleitung

Manchmal fangen Dinge gut an – und hören traurig auf.
So ist es auch mit der Geschichte von König Saul.
Er war einst ein starker, mutiger Mann. Groß, schön, vom Volk geliebt.
Gott hatte ihn als ersten König über Israel erwählt.

Aber Saul hatte Gott immer wieder nicht gehorcht.
Er hörte mehr auf sich selbst, auf die Angst – oder auf die Leute.
Und nun kommt der Tag, an dem alles zu Ende geht …



📖 Die biblische Geschichte



Es war ein heißer, angespannter Tag. Die Sonne brannte auf die Hügel von Gilboa, wo sich Israels Heer versammelt hatte. König Saul stand auf einem Felsen, hoch über dem Lager. Er war müde. Nicht nur vom Weg oder vom Krieg – sondern von all den Jahren voller Angst, Schuld und Streit.

Früher hatte alles so gut begonnen. Saul war groß gewesen, stark, der erste König Israels. Das Volk hatte ihn bewundert. Aber etwas hatte sich verändert. Immer öfter hatte Saul auf seine eigenen Gedanken gehört – und nicht mehr auf Gott. Immer seltener hatte er gebetet, zugehört, gewartet. Und jetzt war es so weit: Die Philister griffen an – mit einem riesigen Heer.

Die Soldaten Israels waren verängstigt. Sie wussten, dass Gott nicht mehr mit Saul war. Viele wollten fliehen. Aber Saul rief sie zusammen. „Wir kämpfen!“, sagte er. „Wir geben nicht auf!“

Und sie kämpften.

Die Schlacht tobte durch das ganze Tal. Überall klirrten Schwerter, flogen Pfeile, riefen Männer. Der Boden bebte unter den Füßen der Soldaten. Doch die Philister waren stärker, besser vorbereitet – und viele mehr.

Sauls Söhne kämpften tapfer an seiner Seite. Auch Jonatan, sein ältester Sohn. Er war mutig, treu – und Davids bester Freund. Doch einer nach dem anderen fielen sie im Kampf. Erst Jonatan. Dann Abinadab. Dann Malkischua.

Saul sah, wie alles zusammenbrach. Die Schlacht war verloren. Die Feinde kamen näher. Er selbst wurde getroffen – von einem Pfeil in die Seite. Es war nicht tödlich, aber schwer. Er konnte kaum noch stehen.

Neben ihm war sein Waffenträger, ein junger Mann, der immer bei ihm war. Saul drehte sich zu ihm und sagte: „Zieh dein Schwert und töte mich. Ich will nicht, dass die Philister mich lebendig kriegen. Sie würden mich nur quälen und verspotten.“

Doch der junge Mann schüttelte den Kopf. Er konnte es nicht. Er hatte Angst – und Respekt. Das war der König! Wie sollte er ihn töten?

Da wusste Saul: Es war zu Ende.
Langsam nahm er sein eigenes Schwert. Er stellte es senkrecht auf den Boden, stützte sich mit aller Kraft darauf – und ließ sich hineinfallen.

Der Waffenträger sah es – und tat dasselbe.

So starb König Saul.

Am nächsten Tag kamen die Philister zurück auf das Schlachtfeld. Sie durchsuchten die gefallenen Soldaten – und fanden Sauls Körper und die seiner Söhne. Sie freuten sich. Für sie war es ein großer Sieg.

Sie nahmen Sauls Waffen, schickten sie in ihre Städte – als Trophäe. Und sie hängten seinen Körper an die Stadtmauer von Beth-Schean. Eine Schande für Israel.

Doch dann geschah etwas Besonderes.

In einer anderen Stadt, in Jabesch-Gilead, hörten mutige Männer von dem, was geschehen war. Und sie erinnerten sich: Als sie in großer Not waren, hatte Saul ihnen geholfen. Jetzt wollten sie ihm Ehre zurückgeben.

In der Nacht ritten sie los. Leise, entschlossen. Sie gingen in die feindliche Stadt, holten die Leichname von Saul und seinen Söhnen herunter, und brachten sie zurück. Sie verbrannten sie aus Respekt – damit der Feind sie nicht nochmal schänden konnte – und begruben die Gebeine unter einem Baum.

Dann trauerten sie. Sie aßen sieben Tage lang nichts – aus Dankbarkeit. Aus Respekt. Und weil sie wussten: Etwas Großes war zu Ende gegangen.

So endete das Leben des ersten Königs von Israel.
Nicht mit einem Fest. Nicht mit einem Thron.
Sondern mit einem Fall.
Weil er aufhörte, auf Gott zu hören.

Aber Gott war nicht fertig mit seinem Volk.
Und auch nicht mit dem neuen König, der schon lange im Hintergrund wartete …


🧒 👧 👦

💌 Einladung zu 2. Samuel – Das Abenteuer geht weiter

Das erste Buch Samuel hat uns gezeigt, wie Israel seinen ersten König bekam – und wie David, der Hirtenjunge, von Gott berufen wurde.
Aber jetzt beginnt ein neues Kapitel:
David wird König. Und das ist erst der Anfang.

In 2. Samuel erleben wir, wie aus dem kleinen Hirten ein großer Anführer wird.
Doch auch große Menschen machen Fehler.
Und David lernt: Wer ein König nach Gottes Herzen sein will, muss mutig, ehrlich und demütig sein.

👉 Bist du bereit, mit David durch Höhen und Tiefen zu gehen?
Dann öffne mit uns das neue Buch – 2. Samuel beginnt!


💚 Botschaft für Kinder heute

Saul war stark – aber er vergaß, auf Gott zu hören.
Seine Geschichte ist ein ernstes Beispiel dafür, dass Mut, Kraft und ein guter Anfang nicht reichen, wenn man Gott nicht gehorcht.

Aber es zeigt auch:
Ehre und Dankbarkeit hören nicht auf, nur weil jemand gefallen ist.
Die Männer von Jabesch-Gilead erinnerten sich daran, was Saul einst getan hatte – und ehrten ihn.

Du darfst wissen:
Gott sucht nicht nur starke Helden – er sucht hörende Herzen.
Menschen, die ihm treu bleiben. Auch dann, wenn es schwer ist.


💭 Gedankenimpuls

– Warum denkst du, war Saul so ein tragischer König?
– Was kannst du aus seinem Leben lernen?
– Wer waren in dieser Geschichte die wahren Helden?

🧒 👧 👦

💌 Einladung zu 2. Samuel – Das Abenteuer geht weiter

Das erste Buch Samuel hat uns gezeigt, wie Israel seinen ersten König bekam – und wie David, der Hirtenjunge, von Gott berufen wurde.
Aber jetzt beginnt ein neues Kapitel:
David wird König. Und das ist erst der Anfang.

In 2. Samuel erleben wir, wie aus dem kleinen Hirten ein großer Anführer wird.
Doch auch große Menschen machen Fehler.
Und David lernt: Wer ein König nach Gottes Herzen sein will, muss mutig, ehrlich und demütig sein.

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🔔 Teaser für 2. Samuel Kapitel 1

Ein Bote kommt aus der Schlacht.
Seine Kleider sind zerrissen, sein Gesicht staubig.
Er bringt traurige Nachrichten – Saul ist tot. Auch Jonatan.
David zerreißt sein Gewand. Er weint. Er trauert.

Doch etwas stimmt nicht mit der Geschichte des Boten.
Und David merkt: Manchmal ist Wahrheit wichtiger als Gewinn.
Auch im Schmerz zeigt sich, was im Herzen steckt.

📖 Kapitel 1 von 2. Samuel beginnt mit Tränen –
aber auch mit Ehre, Treue und der Frage: Was macht ein echter König aus?

*Sursa: Christliche Ressourcen

🧒📚 Bibelgeschichten zum Staunen | 08.01.2026 | 🕯️1.Samuel 31 – Das traurige Ende von König Saul

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