18 Februar 2026
GLAUBE SEINEN PROPHETEN
Tägliches Bibellesen
1.Könige 17 – Elia tritt auf – Gott versorgt im Verborgenen
Vertrauen lernen in Zeiten der Dürre
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Einleitung
Mit Kapitel 17 beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte Israels. Inmitten geistlicher Finsternis tritt plötzlich ein Mann auf – ohne lange Einführung, ohne Herkunftsangabe, aber mit klarer Autorität: Elia.
Während König Ahab den Baalskult fördert, sendet Gott einen Propheten. Und dieser Prophet bringt nicht nur ein Wort des Gerichts, sondern erlebt auch persönlich Gottes wunderbare Versorgung.
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Kommentar
Ohne Vorwarnung steht Elia, der Tischbiter aus Gilead, vor Ahab. Seine Worte sind kurz und kraftvoll:
So wahr der Herr lebt – es wird weder Tau noch Regen geben in diesen Jahren, außer auf mein Wort.
In einem Land, das Baal als Wetter- und Fruchtbarkeitsgott verehrt, ist das eine direkte Herausforderung. Kein Regen bedeutet Dürre. Dürre bedeutet Hunger.
Dann verschwindet Elia – nicht aus Angst, sondern auf Gottes Befehl.
Gott sendet ihn an den Bach Krit, östlich des Jordans. Dort soll er sich verbergen. Das Wasser des Baches stillt seinen Durst, und Raben bringen ihm Brot und Fleisch – morgens und abends.
Mitten in der Dürre sorgt Gott auf ungewöhnliche Weise.
Doch nach einiger Zeit trocknet auch der Bach aus.
Wieder spricht Gott. Elia soll nach Zarpat in Sidon gehen – also ins Gebiet Isebels Heimat. Dort hat Gott einer Witwe geboten, ihn zu versorgen.
Als Elia die Stadt erreicht, sieht er eine Witwe, die Holz sammelt. Er bittet sie um Wasser – und um ein Stück Brot. Sie antwortet ehrlich: Sie habe nur noch eine Handvoll Mehl und ein wenig Öl. Sie sammle Holz, um für sich und ihren Sohn ein letztes Mahl zu bereiten – dann wolle sie sterben.
Elia fordert sie heraus:
Fürchte dich nicht. Bereite mir zuerst einen kleinen Kuchen. Denn so spricht der Herr: Das Mehl im Topf wird nicht leer werden und das Öl im Krug nicht ausgehen, bis der Herr wieder Regen gibt.
Es ist ein Ruf zum Vertrauen – im Moment äußerster Not.
Die Witwe handelt im Glauben.
Und tatsächlich: Tag für Tag wird das Mehl nicht weniger, das Öl nicht weniger. Gottes Versorgung bleibt treu.
Doch dann geschieht das Unvorstellbare. Der Sohn der Witwe wird krank – und stirbt.
Verzweifelt wendet sich die Frau an Elia. Ist er gekommen, um ihre Schuld aufzudecken und ihr Kind sterben zu lassen?
Elia trägt den Jungen in sein Obergemach. Dreimal breitet er sich über ihn aus und ruft zum Herrn:
Herr, mein Gott, lass doch die Seele dieses Kindes wieder in es zurückkehren!
Und Gott erhört ihn.
Das Kind wird lebendig.
Elia bringt den Jungen hinunter und übergibt ihn seiner Mutter. Die Frau erkennt: Jetzt weiß ich, dass du ein Mann Gottes bist und dass das Wort des Herrn in deinem Mund Wahrheit ist.
So beginnt der Dienst Elias – mit Dürre, verborgener Versorgung, Glaubensprüfung und Auferstehungswunder.
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Zusammenfassung
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Elia kündigt eine mehrjährige Dürre an.
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Gott versorgt ihn am Bach Krit durch Raben.
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Der Bach trocknet aus, Elia wird nach Zarpat gesandt.
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Eine Witwe erlebt Gottes Versorgung von Mehl und Öl.
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Ihr Sohn stirbt und wird durch Elias Gebet auferweckt.
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Gottes Wort erweist sich als wahr.
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Botschaft für uns heute
Kapitel 17 zeigt uns:
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Gott wirkt auch in Zeiten geistlicher Dürre.
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Versorgung kommt manchmal auf ungewöhnlichen Wegen.
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Vertrauen beginnt oft mit einem Schritt des Glaubens.
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Gott sieht die Not Einzelner – auch außerhalb Israels.
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Prüfungen können zu tieferem Glauben führen.
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Gottes Wort ist lebendig und wirksam.
Manchmal führt Gott uns erst an den Bach – und dann in die größere Glaubensprüfung.
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Gedankenimpuls
Wo erlebe ich gerade „Dürre“ in meinem Leben?
Bin ich bereit, Gott zu vertrauen, auch wenn meine Vorräte scheinbar nicht ausreichen?
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18 – 21 Februar 2026
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Blog 1 :
Ein verworfener König und ein vorbereiteter Hirte
Wenn Stolz zerbricht und Gott im Verborgenen vorbereitet
Einleitung
Während Saul innerlich zerfällt, beginnt Gott im Stillen, einen neuen König zu formen. Zwei Lebenswege kreuzen sich – der eine geprägt von Stolz und Verzweiflung, der andere von Demut und Vertrauen.
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Kommentar
Saul konnte die Botschaft Samuels nicht annehmen. Gott hatte ihn verworfen. Doch anstatt Buße zu tun, verhärtete er sein Herz. Er empfand Gottes Entscheidung als Ungerechtigkeit. Nicht Reue erfüllte ihn, sondern Trotz. Sein Stolz verwandelte sich in Bitterkeit, seine Bitterkeit in Verzweiflung.
Der Geist des Friedens wich von ihm. Dunkle Gedanken quälten ihn. Musik sollte helfen – und so kam David an den Hof. Der junge Hirte spielte auf seiner Harfe, und die Melodien brachten Licht in Sauls umnachtetes Gemüt.
Doch David war nicht zufällig dort. Während Saul innerlich zerbrach, wurde David vorbereitet. Er beobachtete das Königtum aus nächster Nähe. Er sah Verantwortung, Versuchung, Einsamkeit. Er lernte. Und wenn ihn Sorgen bedrängten, griff er zur Harfe. Seine Gedanken stiegen zu Gott auf.
In den Bergen hatte er bereits gelernt, was es heißt, Verantwortung zu tragen. Als Hirte schützte er die Schafe gegen Löwen und Bären. Mut war für ihn kein plötzlicher Entschluss, sondern gewachsene Treue im Alltag.
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Zusammenfassung
Saul verlor sein Königtum durch Stolz.
David gewann innere Stärke durch Vertrauen.
Während einer zerfiel, wurde der andere vorbereitet.
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Botschaft für uns heute
Gott bereitet uns oft im Verborgenen vor, während andere im Sichtbaren scheitern. Charakter entsteht nicht im Rampenlicht, sondern in Treue.
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Gedankenimpuls
Wo reagierst du wie Saul – mit Trotz statt mit Demut?
Und wo bereitet Gott dich vielleicht gerade still auf Größeres vor?
*Sursa: Christliche Ressourcen
